Matthias Bock
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Energiewende18. Juni 20261 Min. Lesezeit

Was 6 Millionen Solaranlagen über den deutschen Ausbau verraten

Der Photovoltaik-Ausbau in Deutschland läuft, so viel stimmt. Im Marktstammdatenregister stehen inzwischen über sechs Millionen registrierte Solaranlagen. Das ist eine beeindruckende Zahl — und sie verdeckt mehr, als sie zeigt.

Die Zahl allein sagt wenig

Sechs Millionen Anlagen klingt nach flächendeckendem Erfolg. Aber eine Zahl ohne Verteilung ist Politik-Folklore. Interessant wird es erst, wenn man fragt: wo stehen diese Anlagen, welcher Typ sind sie, und wer wurde beim Ausbau abgehängt?

Die ehrliche Antwort: Der Ausbau ist ungleich verteilt — zwischen Bundesländern, zwischen Stadt und Land, zwischen Dach und Freifläche. Wer nur die Gesamtzahl feiert, blendet genau die Steuerungsfragen aus, die die nächsten Jahre entscheiden.

Drei unbequeme Muster

Was daraus folgt

Wer den Ausbau steuern will, braucht die Verteilung, nicht die Schlagzeile. Genau deshalb habe ich die MaStR-Daten aufbereitet und kartiert: nicht um den Erfolg zu bejubeln, sondern um die Lücken sichtbar zu machen, über die gerade niemand gern spricht.

Das interaktive Dashboard dazu ist hier beschrieben.

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